
Eine Wohnung im Falle eines Umzuges aufzugeben, macht nur dann Sinn, wenn man plant, für eine längere Zeit (1 Jahr oder länger) umzuziehen. Die Wohnungsaufgabe ist aber auch davon abhängig, ob man viel in die Wohnung investiert hat (Provision/Kaution), wie viel Mobillar in der Wohnung steht, das nur schwer oder kaum transportabel ist, ob man gegebenenfalls am Wohnort gebunden ist (Familie/Partner/Freunde) und in welchem Lebensstadium man sich befindet (Student oder Familienvater?).
Untermieter
So macht es beispielsweise durchaus Sinn, als Student im Auslandssemester für seine Wohnung einen Untermieter zu finden. Eine Wohnung aufzulösen, die man nur 6 Monate oder 1 Jahr verlässt, ist keine kluge Entscheidung, zumal die Wohnungsauflösung und das Anmieten einer neuen Wohnung sehr aufwändig. Ein studentischer Untermieter ist leicht gefunden, ist zumeist unkompliziert und wird sich auch mit der vorhandenen Einrichtung abfinden. Ebenso kann eine Untermiete im Falle eines Jobwechsels sinnvoll sein, sofern man sich im neuen Beruf noch nicht etabliert hat (Praktikum/Probezeit).
Auflösung
Plant man jedoch, sich fest in einer neuen Stadt einzurichten und ist nicht an oben genannte Unwägsamkeiten gebunden, so ist eine Wohnungsauflösung praktischer, da man ‘mit einem Wisch’ alles erledigt hat, sich nach dem Umzug keine Gedanken mehr über die Auflösung der ursprünglichen Wohnung machen muss und sich damit zukünftig Stress und Arbeit erspart. Sollte man jedoch am ursprünglichen Ort aus familiären oder anderen Gründen gebunden sein, so kann man die Wohnung auch für eine bestimmte Zeit untervermieten und schauen, wie sich das Leben am neuen Wohnort gestaltet. Ist man dort zufrieden, kann man nach einigen Monaten die ursprüngliche Wohnung immer noch kündigen und sich am neuen Ort komplett neu einrichten.
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