Wohnung aufgeben, oder untervermieten?

untermieter suchen

Eine Wohnung im Falle eines Umzuges aufzugeben, macht nur dann Sinn, wenn man plant, für eine längere Zeit (1 Jahr oder länger) umzuziehen. Die Wohnungsaufgabe ist aber auch davon abhängig, ob man viel in die Wohnung investiert hat (Provision/Kaution), wie viel Mobillar in der Wohnung steht, das nur schwer oder kaum transportabel ist, ob man gegebenenfalls am Wohnort gebunden ist (Familie/Partner/Freunde) und in welchem Lebensstadium man sich befindet (Student oder Familienvater?).

Untermieter

So macht es beispielsweise durchaus Sinn, als Student im Auslandssemester für seine Wohnung einen Untermieter zu finden. Eine Wohnung aufzulösen, die man nur 6 Monate oder 1 Jahr verlässt, ist keine kluge Entscheidung, zumal die Wohnungsauflösung und das Anmieten einer neuen Wohnung sehr aufwändig. Ein studentischer Untermieter ist leicht gefunden, ist zumeist unkompliziert und wird sich auch mit der vorhandenen Einrichtung abfinden. Ebenso kann eine Untermiete im Falle eines Jobwechsels sinnvoll sein, sofern man sich im neuen Beruf noch nicht etabliert hat (Praktikum/Probezeit).

Auflösung

Plant man jedoch, sich fest in einer neuen Stadt einzurichten und ist nicht an oben genannte Unwägsamkeiten gebunden, so ist eine Wohnungsauflösung praktischer, da man ‘mit einem Wisch’ alles erledigt hat, sich nach dem Umzug keine Gedanken mehr über die Auflösung der ursprünglichen Wohnung machen muss und sich damit zukünftig Stress und Arbeit erspart. Sollte man jedoch am ursprünglichen Ort aus familiären oder anderen Gründen gebunden sein, so kann man die Wohnung auch für eine bestimmte Zeit untervermieten und schauen, wie sich das Leben am neuen Wohnort gestaltet. Ist man dort zufrieden, kann man nach einigen Monaten die ursprüngliche Wohnung immer noch kündigen und sich am neuen Ort komplett neu einrichten.

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Wo es in Hamburg günstige Mieten gibt

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Während die Lebenshaltungskosten in ganz Deutschland immer weiter ansteigen und gerne viel Geld für Entertainment und Ähnliches ausgegeben wird, so muss natürlich an anderen Ecken gespart werden. Am ehesten kann man dies tun, in dem man eine günstige Wohnung anmietet.

Günstige Gegenden

Wer in Hamburg günstig wohnen möchte, der muss in der Regel darauf verzichten, dass er direkt im Zentrum wohnen kann, was aber nicht so tragisch ist, da nur wenige Fahrtminuten mehr schon einen großen Unterschied im Quadratmeterpreis machen können.
Sie nennen sich umgangssprachlich auch Arbeiterviertel. Horn, Billstedt, Fuhlsbüttel und Langenhorn sind günstig und gleichzeitig grün. Die Verkehrsanbindung ist relativ gut. Vor allem Horn und Billstedt sind noch zentral- mit der Bahn kann die Innenstadt innerhalb von bis zu 30 Minuten erreicht werden. Diese Ecken Hamburgs zeichnen sich durch viele Parks aus, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Gebrauch und Ecken, die jedermann etwas bieten. Ob man lieber in einer ruhigen Seitenstraße wohnen möchte oder die normalen Stadtgeräusche braucht.

Das Problem

Das Problem ist nur, dass in Hamburg günstigen Stadtteilen derzeit ein Umbruch stattfindet. Gerade in Harburg, Wilhemsburg und Veddel wird der Entstehung von Gettos entgegengewirkt. Diese Teile von Hamburg sind bekannt für ihren hohen Migrantenanteil, weswegen beispielsweise Zuschüsse für Studenten gezahlt werden oder die Bundesgartenschau 2013 in Wilhemsburg stattfindet. Es gibt dort Festivals und viele andere Projekte werden gestartet, um das wohnen dort attraktiver zu machen. Man mag es kaum glauben: Sofern man nicht direkt in der Nähe der Bahnhöfe wohnt, sind diese Ecken wunderschön.

In den Studentenvierteln wie der Schanze ist Ähnliches zu beobachten. Sie ist derzeit das In-Viertel in Hamburg und deswegen sollte man sich beeilen, wenn man dort noch ein Mietschnäppchen machen möchte. Dafür wohnt man sehr zentral und wer Altbau mag, der wird sich dort wohlfühlen.

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Quadratmeterpreise in Berlin

Berlin wird immer beliebter. Nicht nur wegen den Sehenswürdigkeiten, den Partys oder Shoppings, sondern auch das Leben in Berlin wird immer populärer.
Doch in den hippen Szenebezirken, wie Friedrichshain, Mitte, Kreuzberg oder Prenzlauer Berg kann sich heutzutage kaum noch jemand eine Wohnung leisten.

Quadratmeterpreise

Der Mietpreis für eine Wohnung wird von jedem Eigentümer selbst festgelegt. Viele Kriterien müssen dabei beachtet werden und fließen in die Gesamtmiete mit ein.
Unter anderem gehören Lage, Ausstattung, Größe und die große Nachfrage nach Wohnungen zu den Hauptkriterien. Die Quadratmeterpreise sind seit dem Jahr 2009 enorm angestiegen. Um fast 7,9 Prozent sind die Mietpreise in Berlin angestiegen.
Im Jahr 2009 wurden also beispielsweise noch 4,83 € pro Quadratmeter bezahlt, so sind es heute schon 5,21 € die gezahlt werden müssen.

Lichtblicke

Selbst in relativ günstigen Altbauten sind die Mietpreise angestiegen. Doch es gibt auch einen Lichtblick. Denn in den Plattenbaugebieten im Osten Berlins oder auch in den Großsiedlungen im Westen sind die Mieten bisher nicht oder kaum angestiegen.
Die Lage entscheidet also mehr denn je, wie hoch die Quadratmeterpreise einer Wohnung sind. Denn ist viel los, wird auch viel Miete verlangt, da auch die Nachfrage besonders hoch ist, vor allem in den Szenekiezen. Daher gibt es kaum noch bezahlbare Wohnungen in den Szenebezirken, da eben meist gut betuchte Menschen oder Studenten WGs in diese Teile der Stadt ziehen.

Daher gibt es kaum noch bezahlbare Wohnungen in den Szenebezirken, da eben meist gut betuchte Menschen oder Studenten WGs in diese Teile der Stadt ziehen.

Daher muss man meistens auch mal Abstriche machen, was die Wohnungssuche angeht. Berlin ist und bleibt ein teures Pflaster, was den Wohnungsmarkt angeht.
Alternativen sind aber trotzdem schnell gefunden.
Man hofft, dass die Mietpreise irgendwann einmal rapide runtergehen.

Mieter-Castings bei der Wohnraumsuche

mieter casting

Die Vermietung einer Wohnung will wohlüberlegt sein. Wenn man sich als Vermieter einen neuen Mieter ins Haus holt, möchte man zuvor feststellen, ob dieser tatsächlich ins Haus passt und entsprechend solvent und finanziell solide ist. Aus diesem Grund veranstalten manche Vermieter für gefragte Wohnungen regelrechte ‘Castings’, um festzustellen, welcher Bewerber tatsächlich am besten passen würde.

Castings

Im Grunde genommen gibt es derartige ‘Castings’ vom Prinzip her schon so lange, wie es Wohnungen zur Vermietung gibt. Heutzutage kann man einen unpünktlich oder gar nicht zahlenden Mieter aber nicht mit Mistgabel und Fackeln vor die Türe setzen. Umso wichtiger ist es, unterschiedlichste Aspekte der Interessenten zu beleuchten.

Kennenlernen

Ein Mieter passt nicht immer wirklich gut ins Haus, selbst wenn er sich seinem eigenen Bekunden nach sehr für die Wohnung interessiert. Es ist also eine Art beidseitiges Kennenlernen. Man prüft ab, ob sich die Vorstellungen von Vermieter und Mietinteressent decken. Ein Haus mit vielen jungen Menschen und Musikern wäre sicherlich kein optimaler Ort für eine Ruhe brauchende Familie mit kleinen Kindern. Ebenso wird auch ein Posaunist oder Freund lauter Punk-Musik kaum in ein ruhiges Haus passen, wenn es sehr hellhörig ist.

Am Ende trägt der Vermieter dann diese Aspekte zusammen. Dazu gehören nicht nur rein finanzielle Aspekte, sondern auch, ob der Interessent von der Persönlichkeit her ins Haus passt. Niemand hat gerne eine Fehde unter Nachbarn im Haus, in welche im schlechtesten Fall auch noch Unbeteiligte hineingezogen werden, nur weil zwei Mieter auf engstem Raum nicht miteinander auskommen. Typische Querulanten, welche sich bereits bei der Besichtigung über gewisse Aspekte wie den schlampig gewischten Hausflur oder die alten Briefkästen beschweren, haben ebenso wenig gute Karten.

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Immobilien

Gerade junge Leute möchten heutzutage viel von der Welt sehen, neues entdecken und Spaß haben. Reiseangebote für junge Leute gibt es im Übermaß, sei es im Internet oder im Reisekatalog.

Interessen

Zu erst einmal müssen man darunter unterscheiden, welche Interessen man selbst hat. Was ist einem wichtiger? Kultur oder Party? Strand und Meer oder doch lieber Ski fahren in den kalten Alpen?

Es gibt einige Unternehmen die sich darauf spezialisiert haben, jungen Leuten den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis zu gestalten. Grenzen werden dort kaum gesetzt. Von Partyurlaub in Loret de Mar, Kroatien, Türkei oder in Griechenland. Auch die Preise für die angebotenen Reisen sind den jungen Leuten angepasst, denn genau das zieht junge Leute an.
Viel für wenig Geld- das ist die Devise. Und genau das können sie auch bekommen.

Für Jugendliche

Für die, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gibt es auch Reiseangebote, bei denen die Betreuer immer vor Ort sind und den Reisenden mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zu diesem Zeitpunkt sind die extra ausgebildeten Betreuer für die Minderjährigen zuständig und müssen ihre Aufsichtspflicht erfüllen und dafür sorgen, dass er keinen Alkohol konsumiert und sich an die Regeln hält. Solche Angebote gibt vor allem den oft besorgten Eltern Sicherheit und lässt sie nachts ruhig schlafen.

Solche Angebote bieten Unternehmen wie FIT, RUF und GO- Jugendreisen an. Selbstverständlich ist die Anzahl der Unternehmen groß, wenn Sie jedoch auf Qualität wert legen, sollten Sie sich an die bekannten Unternehmen wie zum Beispiel RUF und FIT halten. Diese besitzen einen Gütesigel und sind mehrfach durch ihren exzellenten Service ausgezeichnet.

Möchten Sie noch mehr sparen, setzen Sie wie bei jeder Reisebuchung auf eine frühzeitige Buchung und auf die Ferien der verschiedenen Bundesländer sollten Sie auch nicht außer Acht lassen. Am teuersten reisen Sie zur Saisonzeit, wie den Sommerferien.

Das Leben in der WG bietet Vor- und Nachteile

Wer sich für ein Leben in einer Wohngemeinschaft entscheidet, hat im Vorfeld schon bestimmte Erwartungen und Bilder im Kopf, wie ein WG-Leben wohl im Idealfall auszusehen hat. Allerdings sollte man seine Idealvorstellungen vor einem tatsächlichen Einzug in eine WG, mit den realistischen Gegebenheiten in Einklang bringen. Hilfreich für einen nüchternen Blick sind hierbei Gespräche und der Austausch mit bereits WG-erfahrenen Leuten.

Einzug in die WG

Gründe für den Einzug in eine Wohngemeinschaft können der Studienstart oder Ausbildungsbeginn an einem neuen Ort sein oder die Flucht aus der Einsamkeit und dem Alleinwohnen. Eine Wohngemeinschaft kann auch aus sich bereits bekannten Menschen, gar Freunden, bestehen, es können allerdings auch ganz fremde Menschen zusammenkommen. Wichtig für ein Zusammenleben ist eigentlich nur, ob die Erwartungen und Vorstellungen von einem WG-Leben des einen Mitbewohners mit denen des anderen zusammenzubringen sind. Haben alle eine annähernd gleiche Vorstellung von Sauberkeit? Besteht eine grundsätzliche Rücksichtsnahme auf die Bedürfnisse anderer? Wie steht es um die Toleranz der gegenseitiger Macken? Sind die Einstellungen mit den Grundregeln des Zusammenwohnens kompatibel, so bietet das Wohnen mit anderen viele Vorteile.

Vorteile

Gemeinsamen Koch-, Spiel- oder Fernsehabenden, Unternehmungen und Gesprächen, dem Teilen der Hausarbeit und dem Helfen bei Problemen, stehen bei einer gut funktionierenden WG nichts im Wege. Mit jedem neuen Mitbewohner ändert sich auch das WG-Leben, da jeder Charakter einen ganz eigenen Anteil mit in die Art des gemeinsamen Wohnens bringt.
Wer gerne neue Menschen kennenlernt und die Aufregung daran mag, ist in einer Wohngemeinschaft gut aufgehoben. Wer allerdings sehr lange braucht, um mit Menschen warm zu werden und die meiste Zeit lieber zurückgezogen leben möchte, der sollte sich besser eine eigene Wohnung nehmen. Dies heißt allerdings nicht, dass es einer WG keinen Raum für Rückzugsmöglichkeiten geben kann. Wenn organisatorische Absprachen und soziales Miteinander klappen, kann man sich auf eine schöne Zeit freuen.

Schneller zur neuen Wohnung

mietwohnung richtig suchen

Um möglichst schnell und kurzfristig eine neue Wohnung zu finden, bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten. Wer auf das Geld nicht achten muss und ausreichend Mittel zur Verfügung hat, kann sich die Suche deutlich vereinfachen, indem ein Makler beauftragt wird. Dieser vermittelt Immobilien in allen Lagen und Größen, verlangt jedoch eine Provision für seine Leistungen, die in der Regel bei zwei Monatskaltmieten liegt, zzgl. der Mehrwertsteuer.

Makler-Vorteile

Der Vorteil des Maklers liegt auch darin, dass dieser andere Wohnungen vermittelt, als auf dem freien Markt angeboten werden, das betrifft insbesondere Wohnungen und Appartments der gehobenen Klasse, zudem, sind von einem Makler vermittelte Wohnungen in der Regel sofort bezugsbereit.

Es geht auch günstiger

Eine günstigere Möglichkeit ist die Nutzung von Kleinanzeigen, die in der örtlichen Presse veröffentlicht werden. Zwar annoncieren auch Makler in den Zeitungen, die überwiegenden Wohnungen werden jedoch auf diesem Wege von privat vermittelt. Wer hier jedoch eine attraktive Wohnung finden will, sollte bereit sein, früh aufzustehen und aktiv zu werden, am Samstag Nachmittag sind gute Angebote oft bereits schon weg.

Wer das vermeiden will, gibt selber eine Anzeige auf und lässt sich von Vernietern finden. Alternativ steht auch die Möglichkeit offen, im Internet zu suchen, viele Wohnungen werden auf Portalen angeboten, was den zusätzlichen Vorteil bietet, dass oft auch Fotos, ein Grundriss und weitere wichtige Informationen angegeben sind. Auch hier sind viele Makler aktiv und versuchen auf diesem Weg einen Mieter zu finden, doch ebenso geben auch Vermieter hier Anzeigen auf. Diese können entweder direkt telefonisch kontaktiert werden oder per internem Mailsystem eine Nachricht vom Interessenten erhalten und auf diese reagieren.

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Wie die korrekte Kündigung der Wohnung abläuft

Die Lebensumstände ändern sich und es ist von Nöten, dass man seine Wohnung kündigt. Grundsätzlich ist das natürlich kein Problem, jedoch muss die Kündigung unter der Beachtung von ein paar Regeln korrekt erfolgen. Es handelt sich dabei um ein einseitiges Rechtsgeschäft, da es ausreicht, wenn eine Vertragspartei die Kündigung erklärt.

Kündigen – aber wie?

Eine ordentliche Kündigung muss dem Vermieter schriftlich vorgelegt werden. Dazu kann ein Schreiben aufgesetzt werden. Im Internet finden sich zahlreiche Vordrucke, die man kostenlos heruntergeladen, angepasst und ausgedruckt werden können. Auf jeden Fall muss in dem Schreiben die eigene Adresse und die des Vermieters bzw. der Geschäftsstelle stehen, zu wann die Wohnung gekündigt werden soll und natürlich eine Unterschrift, damit das Schreiben auch rechtskräftig ist.

Die Kündigung wird außerdem erst dann wirksam, wenn das Schreiben dem Vermieter vorliegt. Umso schneller es also bei ihm ist, desto näher liegt der Auszugstermin. Es ist ratsam, derartige Dokumente per Einschreiben/Rückschreiben zu verschicken, da so die Sicherheit vorliegt, dass die Kündigung auch wirklich zugestellt wurde.

Kündigungsfrist

In der Regel beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate. In manchen Fällen ist es möglich, dass direkt ein Nachmieter einziehen kann, sodass man keine doppelten Mietkosten zu tragen hat. Doch dabei kann man nur auf die Kulanz des Vermieters hoffen und darauf, dass jemand so schnell gefunden wird, da alle Ausziehenden ähnliche Probleme haben.

Bei einer fristlosen Kündigung laut BGB müssen triftige Gründe vorliegen und das Mietverhältnis kann unter keinen Umständen fortgesetzt werden. Beispiele wären, dass der Vermieter Schäden nicht beseitigt, die Wohnung gesundheitsschädliche Auswirkungen hat oder wenn der Mieter die Wohnung nicht, wie vereinbar nutzen kann. Grundsätzlich gibt es aber auch hier Fristen zu beachten. Einige Tage Klinsch aufgrund dieser oder andere Gründe reichen für ein fristloses Verlassen der Wohnung nicht aus und müssen meistens auch im Einzelfall geprüft werden.

Vorgaben für eine Renovierung der Mietwohnung

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Generell hat der Vermieter laut Gesetz die Pflicht, die Mietsache zu erhalten und Schönheitsreparaturen durchzuführen. Eigentlich gehört zu diesen Pflichten auch die Renovierung der Wohnräume. Da dieses aber mit einem erheblichen Kostenaufwand verbunden ist, wird vom Vermieter versucht dieses durch eine Regelung im Mietvertrag auf den Mieter zu übertragen.

Was sind Schönheitsreparaturen?

Zu den Schönheitsreparaturen gehört alles, was sich im Laufe der Zeit abnutzt. So sind dies die Tapeten oder der Farbanstrich an der Wand. Ebenso sollten Bohrlöcher von Zeit zu Zeit mit Gips ausgebessert werden, die Heizkörper, Heizungsrohre sowie die Innentüren mit einem neuen Farbanstrich versehen werden.

Werden dem Mieter beim Einzug in die Mitwohnung starre Fristen zur Renovierung gesetzt, so gelten diese wie folgt: Im Rhythmus von drei Jahren sollten die Küche, das Bad und die Dusche renoviert werden. Für die Wohn- und Schlafräume, den Flur und das WC sind alle fünf Jahre ausreichend. Andere Nebenräume wie Abstellkammer oder Nebengelass sollten alle sieben Jahre mit einem frischen Anstrich versehen werden. Zieht der Mieter vor Ablauf dieser Fristen allerdings wieder aus, so muss er laut dem Bundesgerichtshof nicht renovieren.

Unwirksame Klauseln

Generell unwirksam sind die allgemein noch gerne in Mietverträge eingebauten Klauseln wie im Folgenden beschrieben. Es muss nicht zwingend bei jedem Auszug renoviert werden. Währt das Mietverhältnis nur kurz, so entfällt die Renovierung. Ebenso muss kein Mieter einen vom Vermieter verlegten Teppichboden auswechseln oder vorhandenes Parkett abschleifen und neu versiegeln.

Allerdings ist es erlaubt, in den Mietvertrag sogenannte Abgeltungsklauseln aufzunehmen. Dort wird dann festgehalten, dass sich der Mieter beim Auszug an den Renovierungskosten zu beteiligen hat. Bei manchen Genossenschaften wird es so gehandhabt, dass der Vermieter einen gewissen Betrag zur Renovierung der Wohnung erhält und beim Auszug diesen Betrag wieder dem Vermieter zurück erstattet. Dieser Betrag wiederum geht an den Nachmieter über, ebenfalls zur Renovierung der Mietsache.

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